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Heilmittel von Mutter Natur: Holunder

knipseline  / pixelio.de
Schon im Altertum wurde Holunder als Heilpflanze verwendet. Heute wird er vor allem bei Erkältungsbeschwerden eingesetzt. Holunderblütentee war schon zu Omas Zeiten im Einsatz. Er wirkt schweißtreibend und entzündungshemmend. Holunderbeerensaft enthält viel Vitamin C, ist somit ein gutes Mittel, um Erkältungen, Husten und Schnupfen vorzubeugen. Wenn es Dich jedoch schon erwischt hat, ist Omas Rat: Holunderblütentee trinken und ab ins Bett zum Schwitzen!
 
Dr. Klaus-Uwe Gerhardt  / pixelio.de

Heilmittel von Mutter Natur: Salbei

Bei Husten und Halsschmerzen hilft Salbei unglaublich gut. Man kann sich einen Tee aus den Blättern zubereiten und diesen dann nach Bedarf trinken. Für den Hals haben sich Salbei-Bonbons bewährt. Bei Grippe sollte man mehrmals täglich mit Salbeitee gurgeln.
Wenn Sängern die Stimme versagt, beheben die ätherischen Öle des Salbei das Problem im Nu. Salbei soll auch bei Fußschweiß helfen: einfach täglich die Füße in einem Aufguß aus frischen oder getrockneten Blättern baden.
by Sigrid Roßmann  / pixelio.de

Zauberhafter Apfel

Ein Apfel hat über 30 Vitamine und Spurenelemente, sowie andere organische Stoffe wie Dextrose, Pektin und Salicylsäure. Dabei ist er kalorienarm mit nur 60 Kcal. Er liefert schnelle Energie, ist gut für die Zähne und hat eine sehr positive Wirkung auf den Darm.

 

Im Englischen gibt es ein Sprichwort: "An apple a day  keeps the doctor away." - Ein Apfel am Tag und du brauchst nicht zum Doktor. 

Kann ich mir gut vorstellen, dass es so ist, bei den vielen Inhaltsstoffen. Das sollte man wirklich mal ausprobieren. Übrigends habe ich meine absoluten Lieblingsäpfel gefunden: Jazz! Die schmecken so gut... Allerdings kommen sie aus Neuseeland - da werde ich dann  halt CO² woanders sparen.

by wrw / pixelio.de

Was Äpfel sonst noch so können, als Heil-, Zauber- und Liebesfrucht findest du unter folgenden Links:

 

heilkraeuter.de 

Hier findest du mehr zum Apfel als Zauberpflanze

 

Blumen die man essen kann

Kapuzinerkresse 
 by Alfred Teske  / pixelio.de
Sie blüht von Mai bis Oktober und  kommt ursprünglich aus Südamerika.
Man kann die Blätter und Blüten, sowie ihre jungen Samen essen - in Salaten, Kräuterquark, Kartoffeln, Eierspeisen, oder ganz einfach aufs Butterbrot geben.
Sie schmecken leicht scharf, etwa so wie Brunnenkresse. Die Samen werden auch als Kapernersatz verwendet. Mehr dazu findest du über die Links ganz unten.

Man sollte jedoch nicht zu viel davon  essen, da es sonst zu Magen-Darm-Beschwerden kommen könnte.

Die Kapuzinerkresse wird auch zu Heilzwecken verwendet. In Südamerika wurde sie unter anderem zur Wundbehandlung eingesetzt.

Wirkungen  
  • auswurffördernd
  • desinfizierend
  • schleimlösend
  • antibiotisch
  • blutreinigend
  • hoher Vitamin C Gehalt
  •  
LINKS 

Anwendungsbeispiele
Genaue Beschreibung und Verwendung
Für Balkon und Garten


...

Johanniskraut - nicht nur bei Depressionen

Das echte Johanniskraut (Hypericum perforatum) steht Mitte Juni in voller Blüte. Es ist oft an Gebüsch- und Wegrändern zu finden, auch an Waldrändern oder Böschungen und sogenannten Magerwiesen. Du erkennst es an den gelben Blüten und den durchlöcherten Blättern. Wenn du ein Blatt gegen das Licht betrachtest, sieht es aus, als sei es durchlöchert/perforiert. Tatsächlich befindet sich in diesen "Löchern" das ätherische Öl. Man nennt dieses wegen seiner Farbe auch Rotöl.
by Maria Lanznaster/ pixelio.de

Johanniskraut ist erstmal bekannt dafür, dass es bei Depressionen und nervösen Beschwerden, sowie Schlafstörungen hilft.
In der Volksmedizin findet es auch Anwendung z.B. bei Magenverstimmung, Durchfall, Rheuma, Gicht, Verstauchung, Blutergüssen und Menstruationsbeschwerden.
Johanniskrautöl wirkt schmerzstillend und antibakteriell.

Zu beachten ist, dass als Nebenwirkung eine Lichtempfindlichkeit eintreten kann.

Johanniskraut gibt es in verschiedenen Darreichungsformen: als Tee, Tabletten, Kapseln, Presssaft, Tinktur oder als Öl (Rotöl). Das Rotöl wird hauptsächlich zum Einreiben bei Schmerzen, Zerrungen, Blutergüssen etc. verwendet.

Zubereitung von Johanniskrauttee:
1 - 2 TL Johanniskraut mit kochendem Wasser (ca. 150 ml) überbrühen
nach 10 Minuten abseihen
Davon trinkt man regelmäßig morgens und abends 1 - 2 Tassen
Der Tee sollte immer frisch zubereitet werden.

Es tritt nicht sofort eine Wirkung ein. Gerade bei Johanniskraut kann es mehrere Wochen manchmal sogar Monate dauern, bis sich eine Wirkung auf die Psyche zeigt. Dafür gibt es aber keine Nebenwirkungen außer der eventuellen Lichtempfindlichkeit.

Brennnessel

Die Brennnessel findet man überall an Wegrändern, Zäunen, Flußufern, freien Plätzen und Gärten. Sie ist in der Welt weit verbreitet.
Sowohl die große, als auch die kleine Brennnessel haben behaarte Bätter, durch die sie ihren Namen haben. Die Härchen brechen leicht beim Berühren und geben dann Ameisensäure frei, die auf der Haut brennt und Quaddeln enstehen läßt. Deshalb sollte man Handschuhe beim Pflücken tragen. Getrocknete Brennnesseln brennen nicht mehr.

Die Brennnessel wirkt harntreibend, blutreinigend und erhöht die Widerstandskraft. Sie wird eingesetzt bei Magen- und Darmproblemen, Hautunreinheiten, rheumatischen Beschwerden, Nieren- und Harnwegserkrankungen, Haar- und Kopfhautproblemen, Ekzemen, Blutarmut und Mangelerkrankungen.

Für Brennnesseltee nimmt man für eine Tasse 2 Teelöffel getrocknete Blätter, gießt kochendes Wasser darüber und läßt den Tee ca. 15 Minuten ziehen.
Aus jungen Brennnesselblättern kann man sogar Salat machen oder sie wie Spinat kochen.

Löwenzahn...

gehört zur Familie der Korbblütler. Er ist überall auf Wiesen und Wegrändern zu finden. In allen Pflanzenteilen enthält der Löwenzahn einen weißen Milchsaft. Aus den gelben Blüten entwickeln sich später die Früchte, die kugelförmig angeordnet, an kleinen Schirmchen hängend leicht weggeweht werden. Kinder lieben ihn als Pusteblume. Der Löwenzahn hat eine tiefe, pfahlförmige Wurzel. Meist wird er als Unkraut betrachtet und ist bei Hobby-Gärtnern unbeliebt. Aber: Die jungen Blätter und Wurzeln können  im Frühling sogar als Salat verwendet werden.

Als Heilpflanze werden hauptsächlich Wurzel, Blüten und Blätter verwendet.  Entweder werden sie getrocknet und so als Tee zubereitet oder man stellt einen Presssaft her. Hiervon kann man - alten  Publikationen zufolge  - kurmäßig über mehrere Wochen täglich 1-2 Eßlöffel nehmen. Für eine Tasse Tee überbrüht man 1-2 Teelöffel von dem getrockneten Kraut mit kochendem Wasser und läßt ihn etwa 3 Minuten  oder länger (Geschmackssache) ziehen.

Löwenzahn soll unter anderem bei folgenden Beschwerden helfen: 
Appetitlosigkeit, Darmträgheit, Adipositas, Gallensteinen, Gelbsucht, Gicht, Rheuma, Zuckerkrankheit